Innovationspreis Rheinland-Pfalz für Jennewein Biotechnologie

Die Jennewein Biotechnologie GmbH ist
Preisträger des diesjährigen Innovationspreis des Landes
Rheinland-Pfalz, der im Rahmen einer festlichen Preisverleihung am
31.01.2018 in der Industrie- und Handelskammer Koblenz zum
dreißigsten Mal verliehen wird. Jennewein erhält den Preis in der
Kategorie „Unternehmen“ für seine Entwicklungen auf dem Gebiet der
humanen Milch-Oligosaccharide (HMOs). Humane Milch-Oligosaccharide
kommen ausschließlich in der humanen Milch vor und werden, wie z.B.
2“-Fucosyllactose, 3“-Fucosyllactose, Lacto-N-tetraose oder
3“-Sialyllactose von Jennewein Biotechnologie durch Fermentation für
Säuglingsnahrung hergestellt. Gegenwärtig wird 2“-Fucosyllactose als
Nahrungsergänzungsmittel in der Säuglingsnahrung in Weltregionen wie
USA und Mexiko eingesetzt.

Seit seiner Gründung im Jahr 2005 hat die Jennewein Biotechnologie
ein innovatives Verfahren entwickelt, dass es ermöglicht, humane
Milch-Oligosaccharide, speziell 2“-Fucosyllactose, humanidentisch und
im industriellen Maßstab herzustellen. Hierfür hat das Unternehmen
einen einzigartigen fermentativen Produktionsprozess entwickelt, der
sich auf wissenschaftliche Forschung stützt.

Für das in der Muttermilch am häufigsten vorkommende humane
Milch-Oligosaccharid 2“-Fucosyllactose erhielt Jennewein
Biotechnologie 2015 die Zulassung für den US-amerikanischen Markt (US
FDA GRAS) und im September 2017 für den europäischen Markt (EFSA
Novel Food). Durch die kürzlich erhaltenen EFSA Novel Food Zulassung
werden HMOs auch in der EU auf absehbare Zeit aus der
Säuglingsnahrung nicht mehr wegzudenken sein.

„Mit dem Einsatz von humanen Milch-Oligosacchariden (HMOs) in
Säuglingsnahrung ist ein großer Schritt gelungen, diese der
Muttermilch funktionell anzugleichen und Säuglingen, die nicht oder
nur teilweise gestillt werden können, die Vorteile von HMOs
zugänglich zu machen“ erläutert Dr. Stefan Jennewein, Gründer und CEO
des Unternehmens. Humanen Milch-Oligosacchariden, vor allem
2“-Fucosyllactose, konnten seit ihrer Entdeckung vor mehr als 100
Jahren bis heute viele positive Eigenschaften zugewiesen werden, wie
zum Beispiel der Schutz vor Noroviren und bakteriellen
Infektionserregern. Außerdem führen HMO“s im Allgemeinen und
2“-Fucosyllactose im Speziellen auch in der humanen Milch zur
Etablierung eines gesunden Mikrobiomes. Dies sind Eigenschaften, die
gewöhnliche und noch heute im Gebrauch befindliche Säuglingsnahrung
nicht aufweist.

„Mit dem neuen biotechnologischen Verfahren ist es erstmals
möglich, die wichtigen menschlichen Zucker in industriell
hergestellte Säuglingsnahrung zu integrieren. Künstliche
Säuglingsnahrung wird somit ernährungsphysiologisch wertvoller.
Besonders beeindruckt hat die Jury die rasche Marktdurchdringung, die
mit dem Verfahren erreicht wurde“ heißt es in der Begründung der Jury
zur Preisvergabe. Die 16-köpfige Jury setzt sich aus Vertretern des
rheinland-pfälzischen Wirtschaftsministeriums, der
Arbeitsgemeinschaften der IHKs und HWKs und Mitgliedern namhafter
rheinland-pfälzischer Unternehmen und Forschungseinrichtungen
zusammen. Den Preis für sein Unternehmen, das mittlerweile zu den
international führenden Anbietern dieser funktionellen Zucker zählt,
betrachtet Dr. Stefan Jennewein als eine besondere Auszeichnung:“Wir
fühlen uns sehr geehrt, dass das Wirtschafts- ministerium
Rheinland-Pfalz unsere Errungenschaften im Bereich der Biotechnologie
mit dem Innovationspreis anerkennt“.

Pressekontakt:
Dr. Bettina Gutiérrez
Jennewein Biotechnologie GmbH
Mail: Bettina.Gutierrez@jennewein-biotech.de
Tel.: 02224/9197346

Original-Content von: Jennewein Biotechnologie GmbH, übermittelt durch news aktuell

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