readbox führt Kooperationsinitiative für wissenschaftliches Publizieren

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Dortmund, 14. Dezember 2017 – readbox kooperiert unter anderem mit der Max Planck Digital Library bei der Entwicklung einer Software-Lösung für kostengünstiges wissenschaftliches Open-Access-Publizieren. Ziel des ebenfalls von den Universitäts- und Landesbibliotheken Saarbrücken und Münster unterstützten Projekts ist, eine aus der Verlagssoftware meine.readbox entwickelte Plattform, die der Wissenschaft einen Open Access Hochschulverlag-out-of-the-Box zur Verfügung stellt.

readbox (http://www.readbox.net/publishing/), führender Anbieter von Automatisierungslösungen für Verlagsmarketing und -vertrieb, entwickelt auf der Basis seiner Verlagssoftware „meine.readbox“ eine Plattform für die Anforderungen wissenschaftlichen Publizierens. Unter dem Projektnamen unipress publisher entsteht eine integrierte Plattform, die den Hochschulen alle notwendigen Services für ein eigenständiges Publizieren bietet. Dazu gehören neben Print-on-Demand besonders Funktionen für den automatisierten Austausch von Meta- und Titeldaten mit Bibliotheken und Bibliothekskatalogen, damit die Publikationen optimal sichtbar werden. Außerdem werden umfassende Metriken, Zitations-Tracking oder unter anderem auch eine integrierte Plagiatsprüfung in der Lösung enthalten sein.

Da für die Nutzung der Services keine Lizenzgebühren, sondern lediglich Projektgebühren für jede einzelne Publikation zu entrichten sind, können Hochschulen und Forschungseinrichtungen jeder Größe die Lösung ohne Budgetrisiken nutzen. Im Zuge der Entwicklung der Plattform hat readbox nun eine Zusammenarbeit mit der Max Planck Digital Library (MPDL) in München vereinbart. Die Max-Planck-Gesellschaft nimmt bei der Förderung des freien Zugangs zu wissenschaftlichen Publikationen eine federführende Rolle ein. Sie wird readbox, ebenso wie die Landesbibliotheken in Münster und Saarbrücken, bei der Entwicklung der Plattform unipress publisher beratend begleiten.

Außerdem werden projektbegleitend Bewertungen der Bibliothek der TU Ilmenau, der TU München, der LMU München und der TU Chemnitz ausgewertet, um die Ergebnisse direkt in die Projektentwicklung einfließen zu lassen. Die Erfahrungen und das Know-how dieser Einrichtungen beim Thema wissenschaftliches Publizieren und Open Access stellt dabei höchste Qualität der Produktentwicklung sicher.

„unipress publisher wird der Wissenschaft einen Hochschulverlag-out-of-the-Box zur Verfügung stellen, also genau das, was für ein kostengünstiges wissenschaftliches Publizieren nötig ist“, erklärt Johannes Monse, Geschäftsbereichsleiter unipress bei readbox. „Wir freuen uns, dass wir bei der Entwicklung so überaus fachkundige und erfahrene Kooperationspartner an unserer Seite haben.“

Hintergrund

Die derzeitig gängigen Modelle des „Wissenschaftlichen Publizierens“ stehen seit längerem in der Diskussion. Etablierte Fachverlage haben die Preise für Fachliteratur immer wieder erheblich gesteigert, so dass Bibliotheken und wissenschaftliche Einrichtungen in wachsendem Umfang Budgets aufwenden mussten. Mitunter konnten sie wichtige Publikationen nicht mehr zur Verfügung stellen.

Das Modell des Self-Publishing durch die Hochschulen stellt hier eine Lösung dar: Die jeweilige Hochschule wird mit geringem Aufwand und ohne Zusatzkosten selbst verlegerisch tätig; auf die Autoren entfallen nur sehr geringe Kosten, vor allem aber behalten sie die Rechte an ihren Veröffentlichungen und können durch die Publikation im Open Access die freie Verfügbarkeit ihrer Forschungsergebnisse in der wissenschaftlichen Gemeinschaft gewährleisten.

veröffentlicht von on Donnerstag, Dezember 14th, 2017. gespeichert unter IT. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0. You can leave a response or trackback to this entry

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