Technologie-Start-up robodev gehört zu den innovativsten Unternehmen

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Das Projekt „Intelligenter Baukasten robodev“ der robodev GmbH zählt zu den 100 innovativen Preisträgern des Wettbewerbs „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“ 2017. Das Unternehmen aus Karlsruhe bietet individuelle Automatisierungslösungen für die wirtschaftliche Produktion und Montage kleiner Stückzahlen basierend auf einem intelligenten Modulbaukasten. Die robodev GmbH ist ein mehrfach ausgezeichnetes Start-up aus dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT), das 2016 von einem interdisziplinären Team promovierter Robotiker gegründet wurde.

Zum Jahresmotto „Offen denken – Damit sich Neues entfalten kann“ zeigt das Projekt, wie durch Experimentierfreude, Neugier und Mut zum Umdenken zukunftsweisende Innovationen in der individuellen Automation entstehen können. Eine hochkarätig besetzte Jury wählte „Intelligenter Baukasten robodev“ unter rund 1000 eingereichten Bewerbungen aus. „Deutschland – Land der Ideen“ ist die gemeinsame Standortinitiative der Bundesregierung und der deutschen Wirtschaft, vertreten durch den Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI). Die Deutsche Bank ist seit 2006 Partner und Nationaler Förderer des Wettbewerbs „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“. Ziel ist es, Innovationen aus Deutschland im In- und Ausland sichtbar zu machen und die Leistungskraft und Zukunftsfähigkeit des Standorts zu stärken. Die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ und die Deutsche Bank richten den Innovationswettbewerb seit zwölf Jahren gemeinsam aus.

„Automatisierung für Betriebe aller Größen zugänglich machen, ist das erklärte Ziel von robodev. Daher bauen wir sowohl finanzielle Hürden als auch die Barrieren auf Grund notwendiger Qualifikationen ab“, sagt CEO und Head of Software Dr. Andreas Bihlmaier. Bisher sei die Produktion und Montage variantenreicher Produkte oder kleiner Losgrößen immer noch kaum wirtschaftlich automatisierbar. Das intelligente Baukastensystem von robodev stellt die innovative Hard- und Software bereit, welche es nun ermöglicht, individuelle Automatisierungslösungen innerbetrieblich zu realisieren. Mit dieser Technologie können Unternehmen ihr Prozesswissen unmittelbar in eine flexible Lösung umsetzen. „Daher freuen wir uns ganz besonders darüber, dass wir die Auszeichnung „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“ erhalten haben. Das zeigt uns, dass wir mit unserer konsequenten Ausrichtung auf individuelle, effiziente Automatisierungslösungen den richtigen Weg eingeschlagen haben“, so Bihlmaier weiter. Dass es sich beim robodev System um ein zukunftsweisendes Produkt handelt, hat im April diesen Jahres auch die STAUFEN.DIGITAL INVEST GmbH (SDI) durch eine Beteiligung an robodev bestätigt. „Unser Engagement beschränkt sich nicht auf eine finanzielle Unterstützung, sondern sichert dem vor einem Jahr gegründeten Unternehmen gleichzeitig umfassende Unterstützung in der Produktentwicklung sowie im Vertrieb“, sagt Reinhard Dilger, Geschäftsführer von SDI. Damit bekommt robodev einen weiteren Marktzugang.

„Wir freuen uns sehr über die Vielfalt und den Ideenreichtum der „Ausgezeichneten Orte“ 2017! Sie beweisen, wie lebendig und kreativ die Innovationslandschaft hierzulande ist – Deutschland ist und bleibt das „Land der Ideen““, gratuliert Christian Sewing, Mitglied des Vorstands der Deutschen Bank, den frischgebackenen Preisträgern. Dieter Kempf, Präsident des BDI, sagt: „Offenheit ist das Gegenteil von Protektionismus. Überall dort, wo wir offen sind, über Grenzen hinweg denken und Hindernisse aus dem Weg schaffen, gedeihen Innovation und Fortschritt. Die 100 Preisträger zeigen das auf eindrucksvolle Weise und sind damit beispielhaft für den Standort Deutschland.“

„Der Mensch bleibt wichtiger Bestandteil der Wortschöpfung. Für Produktionsbetriebe bedeutet dies weiterhin viele manuelle Prozessschritte, und darüber hinaus verringern kurze Produktlebenszyklen und mehr Produktvarianten die Volumen der Produktionseinheiten immer weiter“, führt Andreas Bihlmaier weiter aus. „Wir wollen die Menschen bei ihren Tätigkeiten unterstützen, um die internationale Wettbewerbsfähigkeit sicherzustellen. Und zwar so, wie es der jeweilige Produktionsprozess erfordert.“

veröffentlicht von on Dienstag, Juni 27th, 2017. gespeichert unter Automatisierung, Forschung. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0. You can leave a response or trackback to this entry

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