Freiburger Nachwuchswissenschaftlerin erhält GMIHO-DGHO-Promotionsstipendium für onkologisches Forschungsprojekt

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Bereits zum dritten Mal vergibt die Gesellschaft für Medizinische Innovation ? Hämatologie und Onkologie (GMIHO) gemeinsam mit der DGHO Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie ein Promotionsstipendium an junge Medizinerinnen und Mediziner. Die Gewinnerin 2016 steht fest und wird ihr Forschungsprojekt zu neuartigen Nachweismethoden von Krebsbestandteilen im Blut von Patientinnen und Patienten mit Bauchspeicheldrüsenkrebs auf der Jahrestagung in Leipzig vorstellen.
Zur Förderung wissenschaftlicher Arbeiten auf dem Gebiet der klinischen Studien im Bereich der Hämatologie und Medizinischen Onkologie haben die GMIHO und die DGHO ein einjähriges Promotionsstipendium etabliert. Die insgesamt dritte Stipendiatin, Saskia Hussung, Studentin der Humanmedizin an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, stellt ihr Forschungsprojekt mit dem Titel ?Prospektive Evaluation zirkulierender Tumor-DNA (ctDNA) als molekularer Verlaufsparameter und prognostischer Biomarker bei respektablen Pankreaskarzinomen? auf der gemeinsamen Jahrestagung der Deutschen, Österreichischen und Schweizerischen Fachgesellschaften für Hämatologie und Medizinische Onkologie vom 14. bis 18. Oktober 2016 in Leipzig in Form eines Postervortrages vor. ?Ich habe mich für das Promotionsstipendium beworben, um mich intensiver meinem Forschungsthema widmen zu können?, sagt Saskia Hussung. ?Ich bin außerordentlich froh darüber, dass ich mit dem Stipendium die Chance dazu bekommen habe.?
Das Stipendium wurde im Jahr 2014 gemeinsam von der GMIHO und der DGHO initiiert und soll jungen Medizinerinnen und Medizinern ermöglichen, ein Jahr lang in Vollzeit an ihrem Forschungsprojekt zu arbeiten. Die Bewerbungen auf das monatlich mit 800 Euro dotierten einjährigen Stipendiums waren zahlreich. ?Unser Anliegen ist es, jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern die Bedeutung von Wissenschaft und Forschung in der klinischen Anwendung nahe zu bringen. Die große Resonanz zeigt uns, dass die Motivation und Begeisterung vorhanden sind?, sagt André Klopsch, Geschäftsführer der GMIHO und Leiter des Fachbereichs GWT Clinical Research.
?Als Fachgesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie sind wir der Förderung des wissenschaftlichen und ärztlichen Nachwuchses verpflichtet. Wir freuen uns sehr, mit der GMIHO nunmehr zum dritten Mal eine hochklassige Arbeit auf dem Gebiet von klinischen Studien im Bereich der Onkologie fördern zu können?, so Professor Dr. med. Carsten Bokemeyer, Geschäftsführender Vorsitzender der DGHO und Direktor der II. Medizinischen Klinik und Poliklinik für den Bereich Onkologie, Hämatologie und Knochenmarktransplantation mit Sektion Pneumologie am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf.
Ein unabhängiges Gutachtergremium, bestehend aus zwei forschenden Ärzten, hat die Bewerberanträge geprüft und nach einem Punktesystem bewertet. Die Arbeit mit der höchsten Punktzahl wurde mit dem Stipendium ausgezeichnet.
Die bisherigen Stipendiatinnen sind:
2016: Saskia Hussung, Freiburg
Titel der Forschungsarbeit: ?Prospektive Evaluation zirkulierender Tumor-DNA (ctDNA) als molekularer Verlaufsparameter und prognostischer Biomarker bei resektablen Pankreaskarzinomen?
2015: Veronika Reidel, München
Titel der Forschungsarbeit: ?Development of pro-apoptotic compounds into a phase-I clinical trial concept for high-risk MDS and sAML?
2014: Julia Eckoldt, Dresden
Titel der Forschungsarbeit: ?Untersuchung der Bedeutung von Körper-, Leber- und labilem Plasmaeisen bei MDS- und AML-Patienten für den klinischen Verlauf und die Immunkonstitution nach allogener Stammzellentransplantation?

Die GWT-TUD GmbH ist ein mittelständischer Forschungsdienstleister. In enger Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern der Technischen Universität Dresden sowie anderen Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen bringt die GWT-TUD GmbH Forschungsdienstleistungen und -ergebnisse in Entwicklungsvorhaben ihrer Partner ein. Das Unternehmen mit seinen 250 Mitarbeitern übernimmt wahlweise die unternehmerische Gesamtverantwortung für ein Projekt oder unterstützt die Projektpartner durch Dienstleistungen bei der Projektrealisierung. Die Kernkompetenzen der GWT liegen in der Medizin, speziell der klinischen Forschung, und in der industriellen Auftragsforschung. Die GWT ist seit 1996 erfolgreich am Markt.

veröffentlicht von on Freitag, September 9th, 2016. gespeichert unter Forschung. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0. You can leave a response or trackback to this entry

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