Staatssekretär Lukas: Wettbewerbsfähigkeit der industriellen Technologien stärken

IndTech 2020 – Europäische Ratspräsidentschaftskonferenz zu Industriellen Technologien findet vom 27. bis 28.10. digital statt

Am heutigen Dienstag startet das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen der deutschen EU-Ratspräsidentschaft die zweitägige Konferenz „IndTech2020“ zum Thema Industrielle Technologien. Die „Industrial Technologies 2020 – Transition to Sustainable Prosperity“ bietet ein europaweites Forum für Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft. Anlässlich der Konferenzeröffnung erklärt Staatssekretär Wolf-Dieter Lukas:

„Wir alle spüren, dass der internationale Wettbewerb um die Technologien der Zukunft in vollem Gange ist. Die Europäische Union hat den klaren Anspruch, mit industriellen Technologien „Made in Europe“ auch künftig weltweit Qualitätsstandards zu setzen. Die Entwicklung und der Vertrieb von industriellen Technologien ist der Job- und Wohlstandmotor Europas. Diesen gilt es zu pflegen und auf aller höchstem Niveau weiterzuentwickeln. Mit diesem Ziel vor Augen streben wir eine noch engere Kooperation zwischen den Mitgliedstaaten der Europäischen Union an. Die IndTech 2020 steht ganz in diesem Zeichen und ich freue mich darüber, dass die Konferenz trotz aller pandemiebedingten Widrigkeiten im Rahmen eines digitales Formates stattfinden kann. Auch das zeigt den großen Willen in Europa, beim Thema der technologischen Souveränität neue Wege zu gehen.“

Der Generaldirektor für Forschung und Innovation der Europäischen Kommission, Jean-Eric Paquet betont:

„Europa war schon immer Heimat der Industrie und führend in der industriellen Innovation. Die schnelle Umstellung auf Klimaneutralität, Nachhaltigkeit und Digitalisierung kann nur gelingen, wenn die Industrie bei der Entwicklung und Verbreitung innovativer Technologien wieder eine Führungsrolle übernimmt. Mit dem europäischen Green Deal zeigen wir die Richtung. Ich freue mich, dass die deutsche EU-Ratspräsidentschaft die wichtige IndTech-Konferenz diesem Thema gewidmet hat.“

Hintergrund:

Der Europäische Treffpunkt zu Industriellen Technologien „IndTech2020 – Transition to Sustainable Prosperity“ lädt vom 27. bis 28. Oktober 2020 Interessierte aus Forschung, Industrie und Politik ein, zukünftige Trends und technologische Herausforderungen in der europäischen Forschungslandschaft virtuell zu diskutieren. Ein besonderer Fokus liegt auf den Themen Batterietechnologien, Biologisierung und Digitalisierung in der Werkstofftechnik, Produktions- und Fertigungstechnologien, Green Deal, Low Carbon sowie Kreislaufwirtschaft. Erwartet werden rund 1.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Mehr Informationen und Registrierung unter https://www.indtech2020.eu/

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