Zukunftsmotor Start-Ups: Wegweiser zum Wirtschaftswunder 2.0 / Family Day 2015 am 23./24. Juni in Bonn

Start-Ups setzen Trends. Mit innovativen, oftmals
disruptiven Technologien und Geschäftsmodellen zeigen sie neue Wege
auf. Nicht nur Internet- und eCommerce-Unternehmen wie Google, SAP
und Amazon haben als Start-Ups begonnen, auch in der Biotechnologie,
der Medizintechnik oder im klassischen Ingenieurswesen gibt es
zahlreiche Beispiele für Unternehmen, die die Industrie und die
Wirtschaft nachhaltig verändert und neu erfunden haben. Die Menschen
dahinter sind Entrepreneure mit Visionen. Vor diesem Hintergrund
stellt sich die Frage: welche Chancen bieten Start-Ups Industrie und
Wirtschaft und umgekehrt? Welche Auswirkungen haben sie auf unser
zukünftiges Leben und Arbeiten? Diese und weitere Fragen werden auf
dem Family Day 2015 des High-Tech Gründerfonds in Bonn diskutiert.

Das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland wuchs laut Statistischem
Bundesamt im vierten Quartal 2014 mit 0,7 Prozent mehr als doppelt so
stark wie erwartet. Und auch für 2015 stehen die Chancen gut, dass
die derzeitig prognostizierte Zahl von 1,5 Prozent nach oben
revidiert werden kann. Ein Indikator und Treiber für
überdurchschnittliches, nachhaltiges Wirtschaftswachstum sind die
Innovationskraft und der Technologievorsprung eines Landes.
Deutschland befindet sich im internationalen Vergleich auf Platz 6
(Innovationsindikator 2014). Eine besondere Stärke ist hier die
Wissenschaft, aus der disruptive Technologien hervorgehen. Damit
diese Technologien auch wirtschaftlich genutzt werden können, ist
Grundvoraussetzung, die Bedingungen zum (Aus)Gründen zu optimieren.
Der sogenannte „Gründerspirit“, der Unternehmergeist, erfordert Mut
und Bereitschaft, etwas Neues zu wagen, vielleicht auch mit der Idee
zu scheitern. Eine ausgeprägte Start-Up Kultur, die bereits den
Grundstock in den Schulen legt, könnte, gepaart mit ausreichend
Investitionsbereitschaft seitens Risikokapitalgeber und Industrie,
den Weg zu höherer Innovationskraft und weiterem Wirtschaftswachstum
ebnen. Hier hat Deutschland laut Deutschem Start-Up Monitor 2014 noch
durchaus Nachholbedarf, denn im gesamteuropäischen Vergleich belegt
Deutschland bei der Gründungsaktivität den letzten Platz.

Dabei hat die Bundesrepublik eine ausgeprägte Förderlandschaft für
Start-Up-Gründer vorzuweisen und auch die Infrastruktur ist zunehmend
durch Inkubatoren, Acceleratoren und Programme für Gründer geprägt.
Die Kapitalanfragen für die Umsetzung und Weiterentwicklung einer
Technologie beim High-Tech Gründerfonds (HTGF), einem der aktivsten
Frühphaseninvestoren Europas, haben sich ebenfalls in den letzten
zehn Jahren verachtfacht. Bisher wurden über 400 Unternehmen
finanziert, 260 befinden sich derzeit im aktiven Portfolio. Das
Interesse der Industrie an disruptiven Technologien als Teil der
Innovationsstrategie ist ungebrochen hoch. Bisher wurden von 120
großen und mittelständischen Unternehmen Investitionen (Seed- und
Folgerunden) in Start-Ups aus dem Portfolio des HTGF getätigt. Allein
durch HTGF-Fondsinvestoren (inklusive der KfW Bankengruppe) wurden
bislang mehr als 100 Beteiligungen realisiert. Neben direkten
Beteiligungen sind Konzerne an Übernahmen und
Kunden-Lieferanten-Beziehungen interessiert. Die Umsätze der
Portfoliounternehmen haben sich in den letzten zwei Jahren mehr als
verdoppelt. Ein volkswirtschaftlicher „Nebeneffekt“: Bislang wurden
über 5.000 Arbeitsplätze durch HTGF-Portfoliounternehmen geschaffen.

Start-Ups bringen Innovationen in den unterschiedlichsten
Bereichen und Branchen hervor. Sie prägen die großen Trends wie
Industrie 4.0 genauso wie das moderne Energiemanagement, die
Digitalisierung, Big Data, IT-Security, neue Diagnostikverfahren oder
die Entwicklung neuer Therapien gegen Krebs oder seltene Krankheiten.
Dabei brechen Start-Ups Märkte auf und weisen komplett neue Wege auf.
Mitunter decken sie auch kleine Teilbereiche in der
Wertschöpfungskette ab und führen hier zu Optimierungen in der Zeit,
dem Personal und den Ressourcen.

Aktuelle Trends, Chancen und Risiken für und von Start-Ups und
deren Auswirkungen auf unsere Wirtschaft werden im Pressetalk
„Zukunftsmotor Start-Ups: Wegweiser zum Wirtschaftswunder 2.0“
innerhalb des Family Day am 24.06. um 12:15 Uhr diskutiert. Dr.
Michael Brandkamp, Geschäftsführer des HTGF; Frank Thelen, Investor
und TV-Juror aus „Die Höhle des Löwen“; Konstantin Urban, der gerade
mit Windeln.de an die Börse ging sowie Thomas Bachem, vom
Bundesverband Deutscher Startups, stellen sich den Fragen des
Moderators Oliver Voß, Redakteur der WirtschaftsWoche, sowie der
Pressevertreter. Der diesjährige Family Day bietet außerdem Vorträge,
Panels und One-to-One Meetings zusammen mit genügend Möglichkeiten
zum Networking und Führen von Interviews mit innovativen
Technologieunternehmen und Experten aus der Wirtschaft.

Bitte melden Sie sich zum Family Day und auch zum Presse-Talk über
die folgende E-Mail-Adresse an: team@euromarcom.de.

Über den High-Tech Gründerfonds

Der High-Tech Gründerfonds investiert Risikokapital in junge,
chancenreiche Technologie-Unternehmen, die vielversprechende
Forschungsergebnisse unternehmerisch umsetzen. Mit Hilfe der
Seedfinanzierung sollen die Start-Ups das F&E-Vorhaben bis zur
Bereitstellung eines Prototypen bzw. eines „Proof of Concept“ oder
zur Markteinführung führen. Der Fonds beteiligt sich initial mit
500.000 Euro; insgesamt stehen bis zu zwei Millionen Euro pro
Unternehmen zur Verfügung. Investoren der Public-Private-Partnership
sind das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, die KfW
Bankengruppe sowie die 18 Wirtschaftsunternehmen ALTANA, BASF, Bayer,
B. Braun, Robert Bosch, CEWE, Daimler, Deutsche Post DHL, Deutsche
Telekom, Evonik, Lanxess, media + more venture Beteiligungs GmbH &
Co. KG, METRO, Qiagen, RWE Innogy, SAP, Tengelmann und Carl Zeiss.
Der High-Tech Gründerfonds verfügt insgesamt über ein Fondsvolumen
von rund 576 Mio. EUR (272 Mio. EUR Fonds I und 304 Mio. EUR Fonds
II).

Pressekontakt:

High-Tech Gründerfonds Management GmbH
Stefanie Zillikens – Marketing & Communications Manager
Schlegelstraße 2 – 53113 Bonn
Tel.: +49 228 823001-07 – Fax: +49 228 823000-50
s.zillikens@htgf.de
www.high-tech-gruenderfonds.de

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