Die Gute Nachricht: NeueÄra im Kampf gegen Krebs (FOTO)

Es ist nicht weniger als eine Revolution: Erstmals sind in Europa
Krebs-Therapien mit genetisch veränderten Körperzellen zugelassen.
Das Verfahren gilt als bahnbrechend und könnte auf lange Sicht das
vielversprechendste Mittel gegen Krebs sein.

CA-was? CAR-T steht für „chimärer Antigenrezeptor-T-Zellen“.
Hinter der kryptischen Abkürzung steht ein komplizierter, aber sehr
effektiver Ansatz zur Krebsbehandlung. Und so funktioniert das
Verfahren: T-Zellen sind ein wichtiger Teil des menschlichen
Immunsystems. Normalerweise erkennen und bekämpfen sie
Krankheitserreger. Doch Krebszellen sind nicht normal. Krebszellen
sind geschickt. Durch Tricksereien maskieren sie sich so sehr, dass
die Körperabwehrkräfte sie nicht mehr als Feinde erkennen und deshalb
gar nicht erst anfangen sie zu bekämpfen. Genau hier setzt das
CAR-T-Verfahren an.

Den Patienten werden weiße Blutkörperchen entnommen, die T-Zellen
enthalten. Diese werden isoliert und gezielt „aufgerüstet“, das heißt
vermehrt und gentechnisch verändert, so dass sie die Krebszellen
erkennen, angreifen und unschädlich machen können. Zuvor ist noch
eine Chemotherapie notwendig, um im Körper Raum zu schaffen für die
veränderten „Super-Zellen“. Anschließend werden die veränderten
T-Zellen den Patienten wieder verabreicht.

Bislang wird die CAR-T-Zelltherapie gegen spezielle
Blutkrebsformen eingesetzt. Doch Forscher arbeiten bereits an neuen
Einsatzgebieten. So könnten beispielsweise neben den T Zellen auch
andere Abwehrzellen des Immunsystems mit dem CAR-Verfahren
aufgerüstet werden. Ein anderer Ansatz sieht vor, die T-Zellen so
hochzurüsten, dass sie nicht nur gegen Blutkrebs, sondern auch gegen
andere Krebszellen zum Einsatz kommen können. Gute Nachrichten für
die Patienten!

Hinweis: Die Verwendung des Fotos ist unter der Quellenangabe
Shutterstock/Meletios Verras und in Verbindung mit der Pressemeldung
honorarfrei.

Pressekontakt:
Ihr Ansprechpartner: Julia Richter, Tel. 030 27909-131,
jrichter@bpi.de

Original-Content von: BPI Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie, übermittelt durch news aktuell

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