Drei positive Nutzenbewertungen für Janssen / Anerkennung für hohe Innovationskraft und verbesserte Behandlungsoptionen

Neun innovative Arzneimittel hat das forschende
Pharmaunternehmen Janssen, Tochter von Johnson & Johnson, in den
vergangenen fünf Jahren in den deutschen Markt eingeführt. Damit
bietet das Unternehmen schwerkranken Patienten beispielsweise in den
Krankheitsfeldern HIV, Asthma, Schizophrenie, Psoriasis, Hepatitis C
oder Prostatakrebs neue verbesserte Therapiemöglichkeiten und hilft,
Behandlungslücken zu schließen. Gleich drei neue Wirkstoffe von
Janssen durchlaufen derzeit den AMNOG-Nutzenbewertungsprozess und
erhielten in zwei Fällen bereits vom Gemeinsamen Bundesausschuss
(G-BA) und in einem Fall vom IQWiG mit noch ausstehendem
G-BA-Beschluss durchweg positive Bewertungen.

„Wir sind von dem hohen Innovationspotential unserer Präparate
überzeugt und freuen uns, dass unsere Bewertungen aktuell zu den
Besten gehören, die bislang festgestellt wurden“, so Dr. Ina Rudolph,
Director External Affairs and Partnerships und Mitglied der
Geschäftsleitung von Janssen. Der G-BA stellte für das Präparat zur
Therapie des metastasierten, kastrationsresistenten Prostatakarzinoms
einen Hinweis auf einen beträchtlichen Zusatznutzen fest, für den
Wirkstoff zur Therapie der Hepatitis C einen Hinweis auf einen nicht
quantifizierbaren Zusatznutzen. Dem dritten Medikament zur Therapie
von HIV-Infektionen attestierte das IQWiG für Männer einen Beleg und
für Frauen einen Hinweis für einen beträchtlichen Zusatznutzen. Die
G-BA-Entscheidung hierzu wird Anfang Juli erwartet. Darauf aufbauend
ist Janssen zuversichtlich, dass sich die Innovationskraft und der
nachweisbare Nutzen der Präparate auch in angemessenen Preisen
widerspiegeln wird, die derzeit zwischen dem Unternehmen und dem
Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen verhandelt werden.

Nach den ersten Praxiserfahrungen mit der neu eingeführten
Nutzenbewertung will Janssen den Prozess weiter konstruktiv
mitgestalten und sieht dabei unter anderem beim Blick auf die
zweckmäßige Vergleichstherapie Nachbesserungsbedarf.

Janssen spricht sich wie viele andere Akteure dafür aus,
sogenannte patientenrelevante Endpunkte angemessen zu berücksichtigen
und der medizinischen Relevanz neben der reinen Methodenbetrachtung
angemessenen Platz einzuräumen. Beste verfügbare Evidenz dürfe nicht
aus rein formalen Gründen ausgeschlossen werden. Die Akzeptanz des
dauerhaften virologischen Ansprechens (sustained virological response
– SVR) als quantifizierbarer, patientenrelevanter Endpunkt durch den
Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) im Falle des Hepatitis
C-Medikaments ist für Janssen ein wichtiger Schritt in die richtige
Richtung, sich an der medizinischen Beurteilung und einem
pragmatischen Ansatz zu orientieren.

Die Anerkennung der Nutzenparameter spielt auch für eine
nachvollziehbare Wertentscheidung eine wichtige Rolle. Dr. Ina
Rudolph: „Die monetäre Bewertung einer Innovation impliziert immer
auch eine Wertentscheidung. Wir plädieren dafür, dass vor und während
der Preisvereinbarung eine transparente und umfassende Wertdiskussion
– auch unter Berücksichtigung des medizinischen Bedarfs und der
jeweiligen Krankheitsspezifika – geführt und ein Konsens gefunden
wird, der sich in einem fairen Preis widerspiegelt. Das zu erreichen
muss unser aller Ziel sein.“

Insgesamt wurden im Zuge des AMNOG-Prozesses bisher 19 Medikamente
von 17 Herstellern bewertet. Acht davon wurde kein Zusatznutzen
attestiert. In drei Fällen beschlossen daraufhin die Hersteller, das
Produkt in Deutschland nicht einzuführen. Diese aktuelle Entwicklung
beobachtet Janssen mit Sorge. Es dürfe nicht passieren, dass
zukünftig in bestimmten Therapiefeldern keine weiteren Innovationen
für Deutschland mehr entwickelt werden. „Der schnelle Zugang zu neuen
Behandlungsoptionen, der in Deutschland gewährleistet ist, muss zum
Wohle der Patienten unbedingt bewahrt werden“, so Rudolph.

Über Janssen

Wir bei Janssen Pharmaceutical Companies of Johnson & Johnson
haben uns dem Ziel verschrieben, die wichtigsten medizinischen
Herausforderungen unserer Zeit anzugehen und zu lösen. Unsere
Kompetenzfelder sind Onkologie (z.B. multiples Myelom und
Prostatakrebs), Immunologie (z.B. Psoriasis), Neurologie/Psychiatrie
(z.B. Schizophrenie, Demenz, Schmerz), Infektiologie und Impfstoffe
(z.B. HIV/AIDS, Hepatitis, Tuberkulose, Influenza), sowie
Herz-Kreislauf- und Stoffwechselerkrankungen (z.B. Diabetes).
Partnerschaftlich und transparent entwickeln wir gemeinsam mit
anderen Akteuren im Gesundheitswesen nachhaltige, integrierte
Versorgungslösungen für Patienten.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.janssen-cilag.de

Pressekontakt:
Janssen-Cilag GmbH
Johnson & Johnson Platz 1, 41470 Neuss
Tel.: 02137-955-4529,Fax: 02137-955-599
Henriette Preiß, Manager Communications, hpreiss[a]its.jnj.com

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