Männer möchten gern mehr Kontrolle über ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden ausüben / Große weltweite Umfrage widerlegt den Irrglauben, dass Männer sich häufig nicht um ihre Gesundheit kümmern (FOTO)

Eine der bisher umfangreichsten, weltweiten Umfragen zum Thema
Männergesundheit wird zum Internationalen Männertag am 19. November
2016 veröffentlicht werden. Die Ergebnisse zeigen, dass eine
überwältigende Mehrheit der Männer mehr Kontrolle über ihre
Gesundheit und ihr Wohlbefinden gewinnen möchten. Darüber hinaus
sind Männer – ebenso wie Frauen – davon überzeugt, selbst etwas dazu
beitragen zu können. Die Ergebnisse zeigen, dass fast 9 von 10
Männern einen eigenen Beitrag zur Verbesserung ihrer Gesundheit
leisten möchten. Dies steht im Gegensatz zu der weit verbreiteten
Ansicht, dass Männer in der Regel weniger auf sich achten.

Experten sind sich über die Bedeutung dieser Ergebnisse einig. Die
Motivation und Eigeninitiative, mit der Männer mittlerweile mehr
Kontrolle über ihre Gesundheit gewinnen möchten, stellt eine große
Chance dar, die Gesundheitskompetenz von Männern zu stärken,
insbesondere dann, wenn ihnen vermittelt wird, welche positiven
Auswirkungen Lebensstiländerungen haben können.

„Weltweit ist derzeit die Lebenserwartung von Männern ungefähr
sechs Jahre geringer als die von Frauen; aber diese Lücke lässt sich
mit Initiativen zur Gesundheitsverbesserung schließen“, meint Peter
Baker, Direktor der Initiative Global Action on Men“s Health.

„Die Umfrage liefert wichtige Erkenntnisse und zeigt bisher
ungenutzte Chancen auf, vor allem für politische Entscheidungsträger,
wie Männer von einer verbesserten Gesundheitsversorgung profitieren
können.“

Baker weist vor allem auf Ergebnisse hin, die zeigen, dass Männer
zwar Vertrauen zu den Angehörigen der Heilberufe haben, aber trotzdem
diese Informations- und Empfehlungsquellen nicht immer ausreichend
und vollständig nutzen.

„Über 80% der Männer sind der Meinung, dass Apotheker bei weniger
schwerwiegenden und chronischen Erkrankungen die richtigen
Empfehlungen geben können; aber nur wenige nutzen den Apotheker als
Ratgeber. Mit der Unterstützung von Männern, die verfügbaren
Präventionsmaßnahmen auszunutzen, um ihren Gesundheitszustand zu
verbessern, sollten die Männer ermutigt werden, häufiger den
Apotheker um Rat zu fragen und von seinem Empfehlungen zu profitieren
„, sagt er.

Ebenso sind laut Umfrage 55% der Männer der Ansicht, dass das
Internet viele Gesundheitsinformationen bietet. Doch in vielen
Ländern ist die Anzahl der Männer, die das Internet als erste
Informationsquelle, um nach Symptomen und Behandlungsmöglichkeiten
ihrer Beschwerden zu suchen, sehr niedrig.

„Männer vertrauen Apothekern und Online Informationen. Es besteht
eine bisher ungenutzte Chance, Männer zu motivieren, ihre
Gesundheitsvorsorge effektiver zu gestalten. Männer können ermutigt
werden, sich um die eigene Gesundheit aktiv zu kümmern und gesünder
zu leben, die Chancen der Selbstmedikation zu nutzen und
professionelle Hilfe zu suchen, wenn es notwendig ist „, sagt Peter
Baker.

Weltweit wurden mehr als 16.000 Erwachsene aus acht Ländern für
die Umfrage “Männergesundheit – Wahrnehmungen rund um den Globus“
befragt. Die Umfrage war von Sanofi Consumer Health Care (CHC) in
Kooperation mit Global Action on Men“s Health (GAMH), Men“s Health
Network (MHN), dem Men´s Health Forum (MHF) UK, Australian Men´s
Health Forum (AMHF) und dem Men´s Health Education Council (MEHC) in
Auftrag gegeben worden. Eine Zusammenfassung der wichtigsten
Ergebnisse wird zeitgleich mit dem Internationalen Männertag am 19.
November veröffentlicht.

Ansprechpartner
Judith Kramer
Communications
presse@sanofi.com

* Wichtige Ergebnisse

– 87% der Männer möchten ihre Gesundheit gern selbst in die Hand
nehmen.
– 83% der Männer trauen es sich zu, sich selbst um ihre Gesundheit
zu kümmern, und meinen auch zu wissen, was sie bei
gesundheitlichen Problemen tun müssen.
– 80% der Männer sind der Meinung, dass Apotheker ihnen bei
weniger schwerwiegenden Gesundheitsproblemen die richtige
Empfehlung geben können.
– 55% der Männer sind der Ansicht, dass das Internet vielfältige
Informationen bietet, die ihnen bei der Auswahl der richtigen
Arzneimittel helfen können.
– Die Hälfte aller Männer gibt an, bei gesundheitlichen Problemen
zuerst zum Arzt zu gehen.

Über diese Umfrage

Die Umfrage “Männergesundheit – Wahrnehmungen rund um den Globus“:
Die Erhebung ist eine der größten jemals durchgeführten weltweiten
Untersuchungen zu der Frage, welche Einstellung Männer zu ihrer
Gesundheit haben. Experten zum Thema Männergesundheit sind der
Ansicht, dass die Umfrageergebnisse wichtige Chancen für politische
Entscheidungsträger auf der ganzen Welt aufzeigen, die nach
Möglichkeiten suchen, den Gesundheitszustand und das Wohlbefinden von
Männern zu verbessern und die gesundheitsbezogenen Ungleichgewichte
zwischen den Geschlechtern und die daraus resultierenden Belastungen
zu reduzieren.

Die Umfrage wurde von Sanofi Consumer Health Care (CHC) in
Kooperation mit Global Action on Men“s Health (GAMH) und Men“s Health
Network (MHN), dem Men´s Health Forum (MHF) UK, Australian Men´s
Health Forum (AMHF) und dem Men´s Health Education Council (MEHC) in
Auftrag gegeben und bei jeweils 2000 demografisch repräsentativen
Erwachsenen in Australien, Frankreich, Deutschland, Italien, Polen,
Schweden, Großbritannien und den Vereinigten Staaten durchgeführt.
Die Umfrage wurde im September 2016 von Opinium Research (Australien
und EU-Länder) und Harris Poll (USA) durchgeführt.
http://gamh.org/men4selfcare

Eine Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse wird zeitgleich
mit dem Internationalen Männertag am 19. November veröffentlicht.

Die Umfrage soll nähere Erkenntnisse zu der Frage liefern, welche
Einstellung Männer zu ihrer Gesundheitsversorgung haben, und
Möglichkeiten aufzeigen, wie man unerfüllten Bedürfnissen im Bereich
der Männergesundheit besser begegnen kann.

Über Global Action on Men“s Health (GAMH)

Die Initiative Global Action on Men“s Health (GAMH) wurde im Jahr
2013 ins Leben gerufen und im Jahr 2014 während der Men“s Health Week
gestartet. Dabei handelt es sich um ein Gemeinschaftsprojekt, das
Männergesundheitsorganisationen und andere Institutionen mit
ähnlichen Zielsetzungen in einem neuen globalen Netzwerk
zusammenbringt. GAMH möchte eine Welt schaffen, in der alle Männer
und Jungen die Chance haben, unabhängig von ihrem sozialen
Hintergrund und dem Land, in dem sie leben, den bestmöglichen
Gesundheitszustand und das größtmögliche Wohlbefinden zu erreichen.
Mehr Information unter www.gamh.org.

Über Men“s Health Network (MHN)

Men“s Health Network (MHN) ist eine gemeinnützige
Bildungsorganisation in den USA, die Männer, Jungen und deren
Familien dort, wo sie leben und arbeiten, erreichen möchte mit
Informationen und Präventionsmaßnahmen wie z.B. Screeningprogrammen,
Mitwirkung bei Patientenorganisationen und Patientennavigation, den
Gesundheitszustand von Männern zu verbessern. MHN besteht aus Ärzten,
Forschern, Mitarbeitern des öffentlichen Gesundheitswesens,
Einzelpersonen und anderen Angehörigen von Gesundheitsberufen. Mehr
Information unter www.menshealthnetwork.org.

Über Men“s Health Forum (MHF) UK

Men“s Health Forum (MHF) ist eine gemeinnützige Stiftung deren
Aufgabe es ist, als unabhängiger und maßgeblicher Verfechter der
Männergesundheit zu agieren, die Ungleichheiten bekämpft, wenn es um
die Gesundheit und das Wohlbefinden von Männern und Jungen in
England, Wales und Scotland geht. Mehr Information unter
www.menshealthforum.org.uk.

Über Australian Men“s Health Forum (AMHF)

AMHF ist ein Gemeinschaftsprojekt von Organisationen,
Dienstleistern und Einzelpersonen, die sich aktiv engagieren oder
interessiert sind an den physischen, emotionalen, intellektuellen,
sozialen, spirituellen, sexuellen, Bildungs- und
Beziehungsbedürfnissen von Männern und Jungen in Australien oder
jedweder anderer Belange, die einen Einfluss auf sie haben. Mehr
Information unter www.amhf.org.au.

Über Men“s Health Education Council (MHEC)

Men“s Health Education Council (MHEC) ist in Zusammenarbeit mit
der Prostate Conditions Education Council – einer Non-Profit
Organisation – entwickelt worden. MHEC hat sich zur Aufgabe gemacht,
das Leben von Männern zu retten, zu verlängern oder zu verbessern
durch spezielle Veranstaltungen, Aktivitäten, mit denen die
Aufmerksamkeit gesteigert wird und weltweit kostenlose und freie
Gesundheitsscreenings. Mehr Information unter
www.menshealtheducationcouncil.org.

Über Sanofi

Sanofi ist ein weltweit führendes Gesundheitsunternehmen, das
therapeutische Lösungen erforscht, entwickelt und vermarktet,
ausgerichtet auf die Bedürfnisse der Patienten. Sanofi ist in fünf
globalen Business Units organisiert: Diabetes und
Herzkreislauferkrankungen, General Medicines und Schwellenländer,
Sanofi Genzyme, Sanofi Pasteur und Merial. Sanofi ist an den Börsen
von Paris (EURONEXT: SAN) und New York (NYSE: SNY) notiert.

Über Vorsorge

Vorsorge ist die Fähigkeit von Einzelpersonen, Familien oder
Kommunen, mit oder ohne Unterstützung von medizinischem Fachpersonal
ihre Gesundheit zu fördern und aufrechtzuerhalten, Krankheiten
vorzubeugen und Erkrankungen und Behinderungen zu bewältigen[1]. Dies
kann körperliche Aktivität und gesunde Ernährung, das Sorgen um die
Gesundheit nach der Entlassung aus dem Krankenhaus sowie
Eigenbehandlung umfassen. In einem Bericht für die EU-Kommission wird
Vorsorge in ähnlichen Worten beschrieben[2]. Vorsorge ist einfache,
aber wirksame zur Lösung weltweiter Probleme der
Gesundheitsversorgung. Sie macht Menschen zu mündigen Patienten, die
sich um die eigene Gesundheit kümmern und ein gesundes Leben führen.

Verantwortungsvolle Selbstmedikation mit rezeptfreien (OTC)
Arzneimitteln wird in zunehmendem Maß als wichtige Komponente einer
Förderung der Vorsorge anerkannt. Untersuchungen zeigen, dass 81%
aller Erwachsenen bei geringfügigen Beschwerden und Erkrankungen
zuerst zu rezeptfreien Arzneimitteln greifen[3] und dass über 60
Millionen Menschen unbehandelt blieben, wenn es keine OTC-Medikamente
gäbe[4]. In Europa halten 88,2% aller Menschen Vorsorge für
wichtig[5]. Die überwiegende Mehrheit der Ärzte ist der Ansicht, dass
OTC-Medikamente einen wichtigen Teil der Behandlung darstellen, und
hält es für wichtig, dass Arzneimittel zur Behandlung geringfügiger
Beschwerden und Erkrankungen frei verkäuflich sind[6]. Man sollte den
Menschen die Informationen, Schulungsmaßnahmen und Hilfsmittel zur
Verfügung stellen, die sie benötigen, um mehr Eigeninitiative und
mehr Zutrauen zu ihrer Fähigkeit zu entwickeln, selbst für ihre
Gesundheit zu sorgen[7].

[1]Regionalbüro der Weltgesundheitsorganisation für Südostasien,
Self-care in the Context of Primary Health Care, 7.-9. Januar 2009
[2] EU-Kommission, A cost/benefit analysis of self-care systems in
the European Union, April 2015
[3] Consumer Healthcare Products Association, Statistics on OTC use,
http://bit.ly/1TPUNcE
[4] Consumer Healthcare Products Association, The value of OTC
medicines to the United States, Januar 2012
[5]Das Epposi Barometer: Consumer Perceptions of Self Care in Europe,
2013
[6] Consumer Healthcare Products Association, Your health at hand:
prescriptions of over-the-counter medicine in the U.S., November 2010
[7] World Self Medication Industry, Schweiz, http://bit.ly/2fhC6xO

Pressekontakt:
Judith Kramer
Communications
presse@sanofi.com

Original-Content von: Sanofi-Aventis Deutschland GmbH, übermittelt durch news aktuell

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